| |
Kreativität begleitet Tina Kölbel-Strauß
seit ihrer frühen Jugend. Beruflich war sie viele Jahre als Dekorateurin
tätig und entwickelte dabei ein ausgeprägtes Gespür für Gestaltung,
Materialität und räumliche Wirkung. Parallel dazu widmete sie sich in ihrer
Freizeit zahlreichen handwerklichen und künstlerischen Techniken. Ob beim
Töpfern an der Drehscheibe, beim Binden von Büchern oder beim Färben von
Wolle mit Pflanzen – stets stand das Ausprobieren und Erforschen von
Materialien im Mittelpunkt. Diese Erfahrungen prägen bis heute ihre
künstlerische Handschrift.
In ihrer Malerei verbindet sie klassische und ungewöhnliche Materialien zu
vielschichtigen Bildoberflächen. Neben Acryl, Kohle und Tinte finden auch
Papier, Teebeutel, Kaffeesatz oder Marmormehl ihren Weg auf die Leinwand. Für die
Künstlerin sind diese Strukturen kein Zufall und kein Makel, sondern ein
wesentlicher Bestandteil des Bildes. Sie erzählen von Bewegung, Zeit und
Transformation und erhalten deshalb bewusst ihren Platz im Werk.
Der kreative Prozess selbst ist körperlich, spielerisch und experimentell.
Tina Kölbel-Strauß beginnt ihre Arbeit meist ohne ein festes Motiv oder ein
konkretes Ziel. Stattdessen lässt sie sich vom Moment, vom Material und von
der Bewegung der Farbe leiten. Farbe wird aufgetragen, wieder abgenommen,
überarbeitet, verwischt oder in Schichten aufgebaut. Die Leinwand wird
gedreht, liegend auf dem Boden, auf dem Tisch oder an der Wand bearbeitet.
Werkzeuge sind dabei nicht nur Pinsel. Auch Hände, Schaber oder
Alltagsgegenstände wie ein Duschabzieher werden Teil des kreativen
Prozesses. Alles, was sich eignet, darf eingesetzt werden – es wird
gekleckert, geschichtet, gespielt und neu entdeckt.
Seit 2019 experimentiert Tina Kölbel-Strauß mit Pflanzenfarben auf Leinwand und
entdeckt dabei immer wieder neue Möglichkeiten und Nuancen. Die natürliche
Vielfalt der Farben eröffnet ihr einen stetig wachsenden Raum zum
Ausprobieren und Weiterentwickeln. Häufig bearbeitet sie ihre Bilder
zusätzlich mit Nadel und Faden, wodurch eine textile, beinahe haptische
Ebene entsteht, die das Malerische ergänzt und erweitert. Auch die Arbeit
mit Wachs spielt dabei eine Rolle und verbindet sich auf spannende Weise mit
Materialien wie Kaffeesatz und Marmormehl, die den Oberflächen Struktur,
Tiefe und eine ganz eigene Ausdruckskraft verleihen.
Diese Offenheit gegenüber dem Prozess ist für die Künstlerin zentral. Sie
beschreibt ihre Arbeitsweise als eine Form des Loslassens: nicht
festzuhalten an dem, was man zu Beginn zu wollen glaubt, sondern Raum zu
lassen für das, was sich im Laufe des Arbeitens entwickelt. Oft entsteht
gerade aus diesem freien Experimentieren eine Bildsprache, die überraschend,
lebendig und emotional wirkt.
Sir Waldo Weathers
stand mit den Musikgrößen Charley
Pride und Johnnie Taylor auf der Bühne. Er begleitete Phil Collins auf
Deutschlands Bühnen.
Waldo Weathers war von 1993 bis 2008 Mitglied der James-Brown-Band und
spielte in dieser Zeit auch mehrere Soli auf Browns Alben sowie der Live-DVD
Live at the House of Blues. Des Weiteren stand Weathers mit B.B. King, Al
Green, Little Richard, Harriet Lewis und vielen weiteren auf der Bühne. |
|
| |
|
Sie erhalten diesen Newsletter,
weil Sie sich auf unserer Seite www.galerie-nieser.de registriert haben.
Datenschutz nehmen wir sehr ernst und die Sicherheit Ihrer persönlichen
Daten ist uns sehr wichtig. Daher haben wir unsere Information zum
Datenschutz entsprechend der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
überarbeitet und für Sie bereitgestellt.
Unsere aktualisierten Informationen
zum Datenschutz finden Sie unter
www.galerie-nieser.de/impressum.htm
Sie können der Verwendung Ihrer E-Mail-Adresse jederzeit durch eine
Mitteilung an uns widersprechen. Die Kontaktdaten für die Ausübung des
Widerspruchs finden Sie im Impressum. Sie können auch den dafür vorgesehenen
Link in der Mail nutzen. Hierfür entstehen keine anderen als die
Übermittlungskosten nach den Basistarifen.
Wenn Sie unsere Newsletter nicht mehr empfangen
möchten, können Sie diese
hier kostenlos abbestellen, oder senden uns
kurz eine Mail.
|
|