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Einladung  
  
zur Vernissage

Tina Kölbel-Strauß

Die Kraft des Intuitiven

Samstag, 9. Mai 2026, 20 Uhr

 

 

   
   
     
 

Kreativität begleitet Tina Kölbel-Strauß seit ihrer frühen Jugend. Beruflich war sie viele Jahre als Dekorateurin tätig und entwickelte dabei ein ausgeprägtes Gespür für Gestaltung, Materialität und räumliche Wirkung. Parallel dazu widmete sie sich in ihrer Freizeit zahlreichen handwerklichen und künstlerischen Techniken. Ob beim Töpfern an der Drehscheibe, beim Binden von Büchern oder beim Färben von Wolle mit Pflanzen – stets stand das Ausprobieren und Erforschen von Materialien im Mittelpunkt. Diese Erfahrungen prägen bis heute ihre künstlerische Handschrift.

In ihrer Malerei verbindet sie klassische und ungewöhnliche Materialien zu vielschichtigen Bildoberflächen. Neben Acryl, Kohle und Tinte finden auch Papier, Teebeutel, Kaffeesatz oder Marmormehl ihren Weg auf die Leinwand. Häufig arbeitet sie zusätzlich mit Wachs, wodurch sich besondere Strukturen und Tiefen entwickeln. Während des Malprozesses entstehen Risse, Brüche und sogenannte Crackle-Effekte – sichtbare Spuren der Veränderung. Für die Künstlerin sind diese Strukturen kein Zufall und kein Makel, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Bildes. Sie erzählen von Bewegung, Zeit und Transformation und erhalten deshalb bewusst ihren Platz im Werk.

Der kreative Prozess selbst ist körperlich, spielerisch und experimentell. Tina Kölbel-Strauß beginnt ihre Arbeit meist ohne ein festes Motiv oder ein konkretes Ziel. Stattdessen lässt sie sich vom Moment, vom Material und von der Bewegung der Farbe leiten. Farbe wird aufgetragen, wieder abgenommen, überarbeitet, verwischt oder in Schichten aufgebaut. Die Leinwand wird gedreht, liegend auf dem Boden, auf dem Tisch oder an der Wand bearbeitet. Werkzeuge sind dabei nicht nur Pinsel. Auch Hände, Schaber oder Alltagsgegenstände wie ein Duschabzieher werden Teil des kreativen Prozesses. Alles, was sich eignet, darf eingesetzt werden – es wird gekleckert, geschichtet, gespielt und neu entdeckt.

Diese Offenheit gegenüber dem Prozess ist für die Künstlerin zentral. Sie beschreibt ihre Arbeitsweise als eine Form des Loslassens: nicht festzuhalten an dem, was man zu Beginn zu wollen glaubt, sondern Raum zu lassen für das, was sich im Laufe des Arbeitens entwickelt. Oft entsteht gerade aus diesem freien Experimentieren eine Bildsprache, die überraschend, lebendig und emotional wirkt.

 
     
     
   
Öffnungszeiten der Galerie


Freitag                             16 bis 18 Uhr
Samstag                        
  10 bis 12 Uhr

und nach Vereinbarung

Ausstellungsdauer 9. bis 30. Mai 2026
 
 
     
   

Parkhinweis 

300 Meter von der Galerie entfernt gibt es ein
günstiges Parkhaus

Adresse des Parkhauses ist die

Epplestraße 35
70597 Stuttgart Degerloch

 
     
   
Galerie Norbert Nieser


Große Falterstraße 31/3
70597 Stuttgart
  
Phone 0172 7644 655

www.galerie-nieser.de
   
info@galerie-nieser.de

 
   
     
   
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