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Margrid Hüllweck – Malerei als
Spiegel gelebter Erfahrungen
Die künstlerische Entwicklung von Margrid Hüllweck ist untrennbar mit Musik
und Bewegung verbunden. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, wurde sie früh
sowohl in der Violine als auch in der bildenden Kunst ausgebildet.
Preisgelder aus Musikwettbewerben investierte sie bereits in jungen Jahren
in Aquarellfarben – ein erster bewusster Schritt in Richtung Malerei.
Mit 19 Jahren begann sie ein Studium der Malerei in Nürtingen. Parallel dazu
vertiefte sie in Wien ihre Kenntnisse in der Restauration, insbesondere in
der Herstellung von Farben und altmeisterlichen Techniken. Diese intensive
Auseinandersetzung mit traditionellen Materialien und Schichtmalerei prägt
ihr Werk bis heute.
Seit 2007 lebt und arbeitet Hüllweck in Stuttgart. Sie nahm an zahlreichen
Ausstellungen teil und ist seit 2022 Mitglied im Stuttgarter Künstlerbund,
einer traditionsreichen Institution, die 1898 gegründet wurde und bis heute
als wichtige Plattform für zeitgenössische Kunst dient. Im Zentrum ihres
künstlerischen Schaffens steht der Begriff „Spuren“. Orte, Menschen, Tiere –
sie alle hinterlassen Eindrücke im Leben eines Menschen. Hüllweck beschreibt
das eigene Dasein als eine Zugreise: Man steigt ein, erreicht Stationen,
sammelt Erfahrungen und setzt die Reise fort. Jede Begegnung, jeder Ort
prägt die Persönlichkeit.
Diese Momentaufnahmen finden Eingang in ihre Werke. Häufig hält sie
Alltagsszenen fotografisch fest, die später – losgelöst vom ursprünglichen
Bild – im gedanklichen Prozess weiterentwickelt werden. Das finale Gemälde
ist nie eine Kopie der Fotografie, sondern eine Verdichtung der Erinnerung.
Eric Ekert – Die Symbiose
von Glas, Licht und Fotografie
Eric Ekert wurde 1960 in St. Gallen geboren und wuchs in Wasserburg am
Bodensee auf. Bereits in seiner Kindheit kam er durch Kupfertreibarbeiten im
familiären Umfeld mit künstlerischen Prozessen in Berührung. Mit 14 Jahren
erhielt er seine erste Kamera – der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft
für die Fotografie.
In den 1990er Jahren begann er intensiv mit optischen Effekten zu
experimentieren. Ein Fisheye-Objektiv und ein Prisma eröffneten ihm neue
gestalterische Möglichkeiten und führten zu ersten prismatischen
Bildkompositionen. Mit dem Aufkommen der digitalen Fotografie spezialisierte
er sich auf Landschafts-, Makro- und Porträtaufnahmen.
Nach seiner beruflichen Tätigkeit in der Automobilbranche widmet er sich
heute vollständig seiner künstlerischen Arbeit. Seit 2022 steht die
Inszenierung von Glaskunstfotografien im Mittelpunkt seines Schaffens. Ekert
kombiniert Glasbruchstücke und Glasobjekte mit gezielt eingesetztem Licht.
Dabei entstehen faszinierende Lichtreflexionen, Brechungen und Farbspiele.
Das Licht wird nicht nur als Beleuchtung verstanden, sondern als aktiver
Mitgestalter. Kamera, Glas und Licht treten in einen dialogischen Prozess.
Jede Veränderung der Lichtquelle erzeugt neue visuelle Welten.
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