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Die Werke von Monika Steinhart-Klein
entstehen aus einem zutiefst persönlichen Impuls: dem Wunsch nach innerer
Ruhe in einer rastlosen Welt. Ihre Malerei ist Ausdruck kreativer Energie
und zugleich ein Weg zu Ausgleich, Reflexion und Verbindung – mit sich
selbst und mit anderen Kulturen. Zwischen emotionaler Tiefe, experimenteller
Freiheit und gesellschaftlicher Relevanz entfaltet sich eine künstlerische
Sprache, die Intuition und inhaltlichen Fokus miteinander vereint. Besonders
deutlich wird dies in ihrer Werkreihe „Bridging Cultures“.
Der künstlerische Weg von Monika Steinhart-Klein beginnt in einer Phase
körperlicher und seelischer Unruhe. Das Restless-Legs-Syndrom konfrontiert
sie mit innerer Bewegung, die sich im kreativen Prozess wandelt. Während der
Corona-Pandemie findet sie in der Malerei einen Raum, in dem Farbe zu
Sprache wird: Töne begegnen sich, ziehen sich an, stoßen sich ab – und
schaffen so einen Zustand neuer Ruhe und Lebendigkeit. Kunst wird für sie
zum Ort der Transformation und Selbstheilung.
Ihre Bildwelten entstehen aus einem Zusammenspiel von Intuition, Erfahrung
und äußerer Inspiration. Manche Werke folgen einer inneren Vision, andere
wachsen aus flüchtigen Eindrücken von Reisen, Gesprächen oder Begegnungen.
Eine prägende Quelle ihrer Kreativität sind ihre Aufenthalte im südlichen
Afrika. Die dortige kulturelle Vielfalt, intensive Farbigkeit und die Stärke
der Frauen im Alltag inspirieren sie nachhaltig.
In der Werkreihe „Bridging Cultures“ steht Südafrika im Zentrum – ein Land
mit elf Amtssprachen und einem facettenreichen Miteinander. Die Künstlerin
würdigt insbesondere Frauen als kraftvolle, verbindende Figuren zwischen
Kulturen, Generationen und sozialen Realitäten. Ihre Darstellungen sind
stolze und zugleich empathische Porträts, die stereotype Sichtweisen
hinterfragen und neue Perspektiven eröffnen. Die Serie wurde bereits
international gezeigt, unter anderem in Franschhoek und Kapstadt, und wächst
kontinuierlich weiter.
Monika Steinhart-Kleins Arbeitsweise ist von Offenheit und Vertrauen in den
Prozess geprägt. Schicht für Schicht entstehen Kompositionen, in denen
Farben aufgetragen, übermalt und wieder freigelegt werden. Dieses
Wechselspiel von Verdichtung und Freiraum erzeugt Tiefe und Bewegung.
Pausen, in denen Werke „ruhen dürfen“, gehören für sie wesentlich dazu – sie
schaffen Distanz, neue Perspektiven und schließlich das Gefühl innerer
Stimmigkeit, das ein Bild vollendet. Im Kern ihrer Kunst steht die
Verwandlung: von Unruhe zu Stille, von Krise zu Kreativität, von
Unsicherheit zu Selbstvertrauen. Monika Steinhart-Klein verleiht dieser
Entwicklung eine universelle Dimension – als Einladung, im eigenen Erleben
nach Resonanz und Balance zu suchen. |
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