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Einladung  
  
zur Vernissage


Margrid Hüllweck und Bettina Eric Ekert
Perspektiven

Samstag 11. April 2026 um 20 Uhr

 

 

   
   
Margrid Hüllweck
 
  Eric Ekert    
       
 

Margrid Hüllweck – Malerei als Spiegel gelebter Erfahrungen
Die künstlerische Entwicklung von Margrid Hüllweck ist untrennbar mit Musik und Bewegung verbunden. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, wurde sie früh sowohl in der Violine als auch in der bildenden Kunst ausgebildet. Preisgelder aus Musikwettbewerben investierte sie bereits in jungen Jahren in Aquarellfarben – ein erster bewusster Schritt in Richtung Malerei.

Mit 19 Jahren begann sie ein Studium der Malerei in Nürtingen. Parallel dazu vertiefte sie in Wien ihre Kenntnisse in der Restauration, insbesondere in der Herstellung von Farben und altmeisterlichen Techniken. Diese intensive Auseinandersetzung mit traditionellen Materialien und Schichtmalerei prägt ihr Werk bis heute.
Seit 2007 lebt und arbeitet Hüllweck in Stuttgart. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen teil und ist seit 2022 Mitglied im Stuttgarter Künstlerbund, einer traditionsreichen Institution, die 1898 gegründet wurde und bis heute als wichtige Plattform für zeitgenössische Kunst dient. Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens steht der Begriff „Spuren“. Orte, Menschen, Tiere – sie alle hinterlassen Eindrücke im Leben eines Menschen. Hüllweck beschreibt das eigene Dasein als eine Zugreise: Man steigt ein, erreicht Stationen, sammelt Erfahrungen und setzt die Reise fort. Jede Begegnung, jeder Ort prägt die Persönlichkeit.

Diese Momentaufnahmen finden Eingang in ihre Werke. Häufig hält sie Alltagsszenen fotografisch fest, die später – losgelöst vom ursprünglichen Bild – im gedanklichen Prozess weiterentwickelt werden. Das finale Gemälde ist nie eine Kopie der Fotografie, sondern eine Verdichtung der Erinnerung.



Eric Ekert – Die Symbiose von Glas, Licht und Fotografie
Eric Ekert wurde 1960 in St. Gallen geboren und wuchs in Wasserburg am Bodensee auf. Bereits in seiner Kindheit kam er durch Kupfertreibarbeiten im familiären Umfeld mit künstlerischen Prozessen in Berührung. Mit 14 Jahren erhielt er seine erste Kamera – der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft für die Fotografie.

In den 1990er Jahren begann er intensiv mit optischen Effekten zu experimentieren. Ein Fisheye-Objektiv und ein Prisma eröffneten ihm neue gestalterische Möglichkeiten und führten zu ersten prismatischen Bildkompositionen. Mit dem Aufkommen der digitalen Fotografie spezialisierte er sich auf Landschafts-, Makro- und Porträtaufnahmen.

Nach seiner beruflichen Tätigkeit in der Automobilbranche widmet er sich heute vollständig seiner künstlerischen Arbeit. Seit 2022 steht die Inszenierung von Glaskunstfotografien im Mittelpunkt seines Schaffens. Ekert kombiniert Glasbruchstücke und Glasobjekte mit gezielt eingesetztem Licht. Dabei entstehen faszinierende Lichtreflexionen, Brechungen und Farbspiele.

Das Licht wird nicht nur als Beleuchtung verstanden, sondern als aktiver Mitgestalter. Kamera, Glas und Licht treten in einen dialogischen Prozess. Jede Veränderung der Lichtquelle erzeugt neue visuelle Welten.

 

 
     
     
 
 Öffnungszeiten der Galerie


 Freitag                             16 bis 18 Uhr
 Samstag                        
  10 bis 12 Uhr

 und nach Vereinbarung

 
 
     
 

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 Fotowerkstatt & Galerie
 Norbert Nieser


 Große Falterstraße 31/3
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