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  Einladung
  
zur Vernissage
  
Maks Dannecker 
Where Contemporary Alchemists Dwell | Samples

Samstag 19. Januar 2019 um 20 Uhr

 

 

   
   
     
 

Maks Dannecker nennt eine ihrer Werkserien »Where Contemporary Alchemists Dwell«. Darin zeigt die Fotokünstlerin Editionen in Form von Digitaldrucken auf Leinwand. Schon Goethe wusste, was die Welt regiert. In seinem »Faust« stellt er nicht nur die Gretchen-Frage nach der Religion, sondern vielfach auch die Frage nach dem Geld und nach dem Gold. Es geht um die Mehrung von Werten, um möglichen Reichtum in Zukunft. Gleich den früheren Alchemisten, die glaubten, wertloses Metall in Edelmetall verwandeln zu können. In der Hoffnung auf Wertsteigerung. Vergleichbar dem heutigen Börsenhandel.

Die Fotografin greift auf ihre auf wenige Farben reduzierte, fast geheimnisvolle Bildserie zurück, welche eine gegenwärtige Alchemie mit den Hypes eines Börsenkurses verknüpft und in Poolbildern kulminiert. Der Pool als Sammelbecken und Lagermöglichkeit in vielerlei Beziehung, der Tresor als sicherer Ort und Schutzbehältnis birgt in ihrer freien Arbeit eben nicht nur materielle Werte, sondern erscheint offenkundig weiter gefasst zu sein. Wie jede künstlerisch gute Arbeit ein Reservoir, also eine Anlagerung voller
innovativer Ideenschätze und geheimnisvoller Sinnverstecke bedeutet, so unterstreicht Maks Dannecker in ihren Arbeiten bewusst die Vereinbarkeit der Ambivalenz sowohl konkret gesehener Wirklichkeit als auch der Fiktion derselben als geheimnisreich verwunschene Orte.

Maks Dannecker beschreibt ihre Pool-Bilder, als quasi unkonventionelle Optionen, Tresore zur Lagerung von Edelmetallen mit einem Augenzwinkern. Was an dieser Aussage real, was fiktiv ist, verrät sie nicht. Mal panoramatisch, mal nahsichtig ausschnitthaft angelegt ragen hier im Wechselspiel von extremen Schärfen und bewussten Unschärfen Fragmente weißer Baukörper aus wolkig schwarzen Vegetationen als Embleme von Landschaft. Türkis fluide Flächen assoziieren beim Betrachter unwillkürlich die Rand- und Uferlagen von künstlich angelegten Gewässern. MakDie Künstlerin präsentiert ihr Werk am Rande der Abstraktion und kreiert mit bestechend klaren Sujets konzeptionell eine über-reale Fiktion.

Maks Dannecker konzeptionell arbeitende, gelernte Fotografin (Jahrgang 1976), verarbeitet bevorzugt Fragmente aus ihrem beruflichen und privaten Alltag in verschiedenen Werkserien. Ihre Arbeiten wurden bislang national und international in einer Vielzahl von Ausstellungen gezeigt. Einzelne Projekte sind in den letzten Jahren dokumentiert in einer stattlichen Anzahl von begleitenden Publikationen. Ihre Arbeiten sind in verschiedenen Sammlungen vertreten, u.a. in der renommierten Berliner Sammlung Haupt: Dreißig Silberlinge - Kunst und Geld.

 

 
     
    Öffnungszeiten der Galerie

Mittwoch bis Freitag          16 bis 18 Uhr
Samstag                          10 bis 13 Uhr

und nach Vereinbarung


Ausstellungsdauer 19. Januar bis 1. März 2019
 
     
   

Parkhinweis 

300 Meter von der Galerie entfernt gibt es ein
günstiges Parkhaus - Nachttarif ab 19 Uhr 2 Euro

Adresse des Parkhauses ist die

Epplestraße 35
70597 Stuttgart Degerloch

 
     
   
Fotowerkstatt & Galerie
Norbert Nieser


Große Falterstraße 31/3
70597 Stuttgart
  
Phone 0711 76 56 719

www.galerie-nieser.de
   
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