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Claus Rudolph
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Ausstellungseröffnung vom 14. März 2003
Einführung : Prof. Kurt Weidemann
Das künstlerische Rahmenprogramm wird durch die Drums’n’Dance
Performance von Tanguda abgerundet.
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An Fellini
erinnern sie uns, die Fotografien von Claus Rudolph. Merkwürdige Wesen, monströse
Gestalten,
die sich in einer fremdartigen Welt bewegen. Illustre Gesellschaften und
Szenarien führen den Betrachter
in eine Traumwelt und ziehen ihn in ihren Bann. Die übergroßen opulenten und
in bunten Farben leuchtenden
Szenerien zeigen uns Menschen, Momentaufnahmen des Lebens in einer glamourösen
Scheinwelt.
Geschichten erzählt er in seinen Fotografien. Geschichten aus seinem Leben und
aus seiner Phantasie.
Einzelne Gedanken, Momente, Ereignisse fügt er in seiner Vorstellung zusammen
zu Szenen, bis sie Gestalt
annehmen und zu Bildern werden, die den Betrachter berühren und in seiner
Phantasie anregen.
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Claus
Rudolph fotografiert Illusionen. Traumwelten, die unerfüllte Sehnsüchte
zeigen, vom prallen,
üppigen Leben und vom Genuss, von Liebe, Sinnlichkeit und Leidenschaft. Die
Dekadenz der Darstellung
ist provokativ und läßt uns dadurch selbst das Häßliche noch schön
erscheinen. Er zeigt uns aber auch die
negativen Seiten des Lebens: Verlust, Tod und Trauer. Der bunten, schillernden
Scheinwelt steht eine andere
Welt gegenüber, in der immaterielle Werte im Vordergrund stehen. So stellt der
Künstler zum Beispiel in
seinem mythisch inspirierten Triptychon Lilywhite Lillith die prunkvolle
Gesellschaft in Gegensatz zur der von
Armut geprägten, geistig-ideellen Welt der Mönche, abgewandt vom Diesseits.
Die Hauptfigur Lillith steht
zwischen diesen Welten und verkörpert so gleichsam Licht- und Schatten.
Das Thema des Weiblichen, der Frau, findet sich in immer neuen Variationen in
den Arbeiten von Claus
Rudolph. Künstler zeigt dem Betrachter neben der schöneDer n, erotischen und
verführerischen Seite auch
die andere Seite des Weiblichen, die Schattenseite der Verführung, Manipulation
und Intrige.
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Im Rahmen
der Ausstellung
Out of Wonderland
100 Fotos. 100 Artworks. 100 Stories
von Claus Rudolph
fand am Freitag 11. April 2003
im Werkzentrum Weststadt
in Ludwigsburg
ein weiterer Kultur-Event statt.
Als einen ersten Höhepunkt
des Abends lasen die Schriftsteller
Anna Romas & WaltN
unter dem Titel
Pralles Leben -
Wie ein Tanz auf dem Vulkan
Auszüge aus ihren Romanen und Kurzgeschichten.
Stranger in the Night
heißt die Tanzinspiration zu einem Mondbild, die von den Schülern des
Ballettateliers Boos,
Marbach getanzt wird.
Nach der Idee und Regie von Brenda
Bobke und der Choreografie
von Rolf Boos
erwecken die Tänzer das Bild Stranger in the Night zum Leben und entführen
die Zuschauer in eine bezaubernde Märchenwelt.
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